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Malteser Wallfahrten

Basiliken im Heiligen Bezirk

Die Basilika der Undefleckten Empfängnis (Obere Basilika)

Die obere Basilika wurde von 1866 – 1871 über der Krypta errichtet nach Plänen von Hippolyte Durand. Sie wurde eingeweiht am 15. August 1871 von Monseigneur Pichenot, dem Bischof von Tarbes und späteren Bischof von Chambery. Sie wurde zur Basilika erhoben von Papst Pius IX am 13. März 1874. Das obere Medaillon auf der Fassade stellt Pius X dar. In seiner linken Hand hält er das Dekret vom 13. November 1907, durch das der Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes (11. Februar, dem Tag der ersten Erscheinung) auf die ganze Kirche ausgedehnt wurde. Das untere Medaillon, oberhalb des Eingangs zur Krypta, zeigt Papst Pius IX, der 1854 das Dogma der Unbefleckten Empfängnis verkündet hat.

Am Eingang befindet sich rechts, in Marmor eingraviert, die Anerkennung der Erscheinungen durch Bischof Laurence. Der Chor der Basilika befindet sich exakt über dem Ort der Erscheinungen. Die Kirchenfenster stellen die Geschichte der Jungfrau Maria von den Anfängen bis zur Verkündigung des Dogmas der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria im Jahr 1854 durch Papst Pius IX und die Erscheinungen von Lourdes im Jahr 1858 dar. Daten: Die Basilika ist 70 m lang und fasst 700 Menschen. Sie hat vier Hauptglocken: Jeanne - Alphonsine (2.000 kg.), Geneviève - Félicie (1.800 kg.), Hermine - Benoîte (1.100 kg.), Cécile - Gastine (800 kg.). Zu jeder vollen Stunde spielen die Glocken die Melodie des Ave Maria.

Die Krypta (Mitlere Basilika)

Die Krypta befindet sich unterhalb der oberen Basilika. Sie ist oberhalb der Grotte auf den Felsen gebaut. Sie ist die erste Kirche des Wallfahrtsortes und wurde 1866 eingeweiht. Bernadette war bei der Einweihung zugegen. Am Eingang der Krypta befinden sich die Statuen des heiligen Petrus und des Papstes Pius X. Sie erinnern an die Kontinuität der Kirche. Ein langer Gang mit vielen Votivtafeln führtin den Raum der Krypta. Sie dient vor allem als Ort stiller Anbetung und des persönlichen Gebets.

Die Basilika Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz (Rosenkranzbasilika)

An der Fassade der Rosenkranzbasilika sind zwei Mosaikmedaillons zu sehen, die in den Vatikanischen Ateliers hergestellt wurden. Das linke zeigt Papst Leo XIII, das rechte Pius XII.
Maria erschien Bernadette mit einem Rosenkranz in der Hand. Die Rosenkranzbasilika ist in Form eines griechischen Kreuzes gebaut. 15 Seitenkapellen stellen in Mosaiken die freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnisse des Lebens Jesu und Mariens dar. So sind sie eine bildhafte Darstellung wesentlicher Inhalte des katholischen Glaubens. Die Basilika wurde im Jahr 1901 eingeweiht. Sie kann 1500 Menschen fassen.

Basilica of St. Pius X (Unterirdische Basilika)

Parallel zur Esplanade zwischen dem Tor St. Michel und der Gekrönten Madonna erstreckt sich unter der Erde diese Betonbasilika, die von dem Architekten Pierre Vago erbaut wurde. Sie wurde am 25. März 1958 zum hundertjährigen Jubiläum der Erscheinungen von Kardinal Roncalli, dem späteren Papst Johannes XXIII, eingeweiht. Sie gleicht einem umgekehrten Schiffsrumpf mit einem großen Umgang, in dem ein Kreuzweg, die Rosenkranzgeheimnisse und die 18 Erscheinungen in 52 beleuchteten Vitrinen dargestellt sind.
Außerdem sind in der unterirdischen Basilika 34 große Portraits von Heiligen und Seligen aus der ganzen Welt zu sehen. Diese Portraits sind mit einem kurzen Text über das Leben dieser Heiligen unterlegt. Die Pilger sind eingeladen, diesen „Weg der Heiligen“ entlangzugehen.

Daten:

  • 12.000m2 Fläche
  • 191m Länge
  • 61m Breite
  • Platz für 25.000 Menschen

Kirche Ste-Bernadette

1986
26. Oktober: Grundsteinlegung der Kirche „Sainte Bernadette“, einem Zentrum mit einer in zwei Sakralräume teilbaren Kirche, einer Sakramentskapelle sowie einigen Versammlungssälen mit Raum für 40 bis 400 Personen.
 
1988
25. März: Weihe der Bernadette Kirche durch den Bischof von Tarbes, Jean Sahuquet.

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